Bericht des 1. Vorsitzenden aus dem Rundschreiben 2011

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Guten Tag sehr geehrte Züchterfreunde und –kollegen,


wahrscheinlich sind Sie etwas erstaunt gewesen, als Sie dieses Rundschreiben erhalten haben: es sieht so ganz anders aus als die vorangegangen. Das hat seinen guten Grund: Wir befinden uns im 125. Jahr unseres SV-Bestehens, unserem Jubiläumsjahr! Das soll nicht unberücksichtigt bleiben bei den Aktivitäten in diesem denkwürdigen Jahr – auch nicht bei diesem Rundschreiben. Daher habe ich mich entschlossen, auch auf dem diesjährigen Rundschreiben die Erkennungsmerkmale unseres Jubiläums, das blaue Dreieck und das von dem bekannten Taubenmaler Max Holdenried gemalte Jubiläumsbild abzubilden sowie auf der Rückseite unsere Taubenrassen, die bekanntlich die Rassen des Jahres 2011 sind. Sie werden diese Erkennungszeichen auch auf unseren sonderetikettierten Weinflaschen, dem Jubiläumsbuch, den Werbebannern usw. finden.


An dieser Stelle möchte ich mich bei Max Holdenried für seine Bereitschaft, uns ein Bild unserer Rassen zu malen, ganz besonders herzlich bedanken. Wir wissen dies sehr zu schätzen. Auch für seine Geduld bei der Erarbeitung von Details des Bildes und nicht zuletzt für das wunderbare Porträt unserer Lieblinge bin ich ihm in großer Dankbarkeit verbunden. Ich werde mich immer gerne an seine Gastfreundschaft und die seiner Frau erinnern. Vielen Dank, Max Holdenried und Frau! Man hat das Gefühl, die Zeit vergehe immer schneller. Mir scheint es, als sei es erst gestern gewesen, dass wir uns auf den verschiedenen Ausstellungen getroffen haben. Tatsächlich ist es aber nun schon eine Weile her, seitdem viele unserer Mitglieder mit ihren Frauen anlässlich unserer Jhv in Oybin in der Oberlausitz eine schöne Zeit verbracht haben.


Meinen Ausführungen über die Ereignisse des abgelaufenen Züchterjahres möchte ich zunächst die Diskussionspunkte der Frühjahrsversammlung 2010 in Halberstadt voranstellen. Ausführlich diskutierten wir über die züchterischen Vorstellungen, die nicht so leicht unter ‚einen Hut‘ zu bringen sind: Die angestrebte Körpergröße unserer Deutschen Langschnäbligen Tümmler lag uns wieder einmal am Herzen. Anhand der mitgebrachten Tiere bildete sich die Meinung derart heraus, dass die Idealgröße wohl im mittleren Bereich liegt, die Tiere sollen nicht zu groß, aber auch nicht zu klein sein; die Standhöhe und insbesondere die Halslänge sollten im Verhältnis zur Körpergröße ein harmonisches Bild ergeben. Im August folgte unsere Jahreshauptversammlung, die sich über das gesamte letzte Wochenende im August erstreckte. Unser Zfrd. Steffen Scholze hatte nach Oybin im Zittaugebirge eingeladen. Für viele von uns war es ein besonderes Erlebnis, diese doch recht unbekannte Gegend näher kennen zu lernen. Einige unserer Gäste waren schon am Donnerstag angereist und nutzten den Freitag, um die Stadt Görlitz zu besichtigen. Der größere Teil der Züchterfreunde reiste jedoch wie üblich am Freitagabend an. Wir saßen gemütlich beisammen und freuten uns über das Wiedersehen. Die Mitgliederehrung während des Züchterabends führte Siegmar Leiste durch. Dier SV-Leistungspreise überreichte Peter Gebert an die Gewinner. Näheres hierzu finden Sie im Protokoll der Jhv. Erfreulich war auch, dass es immer Leute gibt, die keine Mühen scheuen, uns ihre Tauben vorzustellen. So haben wir eine Grundlage für einen fast nie endenden Gesprächsstoff: Die Tauben sind `s halt… . Wie auch schon in Halberstadt und auch gewiss schon bei unseren Vorfahren – war die Größe unserer Tümmler ein wichtiges Thema. Für mich persönlich war es eine gute Erfahrung, anlässlich dieser Zusammenkunft zu erleben und zu hören, dass aus uns Züchtern und unseren Frauen im Laufe der letzten Jahre eine gute Gemeinschaft entstanden ist, die es wunderbar versteht, ein gemeinsames Wochenende zu gestalten und zu verleben. Nähere Einzelheiten finden Sie im diesbezüglichen Bericht, den dankenswerterweise Frau Petra Eckhardt für uns geschrieben hat. Ein Blick auf unser SV-Leben aus der Sicht einer Züchterfrau ist immer interessant und bereichernd.


Vielen Dank, lieber Steffen Scholze und liebe Sandra für die gute Organisation der gesamten Tagung!

Nun ging es mit großen Schritten hin zu den Ausstellungen, den Höhepunkten eines Zuchtjahres. Die Saison begann mit den Ausstellungen in Erfurt und Magdeburg. Schade, dass beide Schauen am gleichen Wochenende stattfanden. Dennoch haben viele Züchter aus dem Magdeburger Raum nicht nur auf der MIRAMA, sondern auch auf der HSS, die der VDT-Schau in Erfurt angeschlossen war, ausgestellt. Dafür ein herzliches Dankeschön! Wenn auch die Meldezahl bei der HSS nicht das Vorjahresniveau erreichte, erfreuten wir uns doch an den 294 DLT und 32 PLT. Den Bericht der jeweiligen SR über die ausgestellten Tauben finden Sie in diesem RS. Beachtenswert war der Erfolg, den unsere 11 ‚Deutschen Meister‘ errangen: Herzlichen Glückwunsch! Das ist doch ein eindeutiger Qualitätsbeweis für unsere Tauben. Danke sage ich unserem Mitglied W. Kötter für die Unterstützung seitens der Fa. Muskator-Ovator, die uns zwei Werbebanner sponserte. Mit diesen können wir eindrucksvoll auf unser Jubiläumsjahr bzw. unsere Tauben als die Rassen des Jahres 2011 aufmerksam machen. Wenn auch die Meldezahlen bei der ‚Nationalen‘ in Frankfurt (M) bei weitem nicht unsere Erwartungen erfüllten, war es doch gut, dass wir überhaupt dort vertreten waren. Neben den schönen Tauben unserer Mitglieder konnten wir auch hier mit den Werbebannern Aufmerksamkeit erreichen; Werbung ist halt auch vonnöten. Das diesjährige Ausstellungsjahr beendeten unsere Züchter/ Aussteller mit der Präsenz von 106 DLT/PLT bei der Oberlausitzschau in Schönbach. Diese hohe Meldezahl beweist den Beliebtheitsgrad unserer Rassen in dieser Region.


Jetzt eilen wir zügig unseren Jubiläumsveranstaltungen entgegen: Zunächst werden wir uns bei der Saisoneröffnung des Taubenmuseums in Nürnberg am Karfreitag mit einem Werbestand präsentieren. Es wäre eine tolle Werbung für unsere Rassen, wenn möglichst viele unsere Mitglieder dort anwesend wären und interessierten Taubenzüchter unseren SV vorstellten. Daher lade ich Sie – auch im Namen von Herrn Sollfrank - persönlich zu diesem Ereignis ein! Wobei das Taubenmuseum alleine schon eine Reise wert ist. Überzeugen Sie sich selbst!


Nur wenig später findet unsere diesjährige Frühjahrsversammlung in Halberstadt statt, sie beginnt bereits vormittags um 10 Uhr. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Tagesordnung der Einladung, die in diesem Rundschreiben abgedruckt ist. Die Sommertagung mit Jhv und festlichem Jubiläumsabend soll in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis werden. Entsprechend würdig soll u. a. auch der Festabend gestaltet werden. Frau Petra Eckhardt und Waldemar Kapust arbeiten fleißig daran, ein vielfältiges, interessantes Programm zusammenzustellen. Schauen Sie mal in die Einladung zur Jhv. Lassen Sie sich dieses Ereignis nicht entgehen, wir feiern nur einmal 125-jähriges Bestehen. Wir sind übrigens der älteste SV in unserer Organisation. Es wäre wunderbar, wenn Sie an diesem Treffen dabei wären. Kommen Sie, wir freuen uns auf Sie.


Weiter soll es in diesem Jahr mit Schaubeteiligungen und Werbeständen auf den Schauen gehen: Hannover – Magdeburg – Leipzig –Dortmund -Schönbach


Der absolute Höhepunkt wird dabei unsere HSS anlässlich der VDT-Schau in Leipzig sein. Wir werden hier mit einem Informationsstand vertreten sein. So wollen wir auf unsere beiden Rassen und auf unseren SV aufmerksam machen, uns mit Informationstafeln vorstellen. Wer es irgendwie einrichten kann, sollte sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Für einen kleinen Imbiss oder Getränke wird gesorgt. Einige Mitglieder haben schon ihre Unterstützung zugesagt, aber wir brauchen noch weitere Helfer. Bitte unterstützen Sie unseren – I h r e n - SV nach besten Kräften. Unserem Spendenaufruf sind viele Mitglieder dankenswerterweise gefolgt, Dank hierfür. Diese unterstützenden Spenden ermöglichen erst die vielfältigen Aktivitäten, wobei unser Etat weiterhin deutlich begrenzt ist und es somit genau abzuwägen gilt, welche Vorhaben wir in die Tat umsetzen können.


Neben den üblichen Aktivitäten für unseren Sonderverein und der Erstellung dieses Rundschreibens haben mich die ‚Vorarbeiten‘ für das Jubiläumsbuch seit fast einem Jahr für unzählige Stunden ‚gefesselt‘. Die Recherchen hierfür erstreckten sich schier ins Endlose, immer neue Fragen tauchten auf und wollten beantwortet werden. Oft fand ich in den vorhandenen schriftlichen Unterlagen und Fachartikeln widersprüchliche Angaben, so dass es zunächst notwendig war, herauszufinden, wie es sich denn nun wirklich verhalten hatte. Ich führte unzählige Gespräche und - wie so - oft musste ich mehrfach nachhaken, um Informationen zu bekommen. Als ich das Konzept und die entsprechenden Dateien fertig hatte, übergab ich das Werk zwecks Layout und Druck in entsprechende kompetente Hände. Es wurde ein Arbeitsplan vereinbart, zwischen Ende Dezember 2010 und Anfang Januar 2011 sollte ich das Buch zum Korrekturlesen erhalten. Nachdem diese Fristen verstrichen waren, musste ich, nachdem ich mehrfach vertröstet wurde, erfahren, dass es dem Mitstreiter (kein SV-Mitglied) nicht möglich sei, die vereinbarten Arbeiten auszuführen. Das bedeutete für mich: mich unter Zeitdruck – der seinerzeit aufgestellte Zeitplan war aufgrund der späten Absage aus den Fugen geraten - auf die Suche nach einem bezahlbaren Layouter und Drucker zu begeben. Das stellte sich als extrem schwierig heraus. Allein die Druckkosten aller angesprochenen Druckereien überstiegen unsere Möglichkeiten bei weitem. Z. Zt. stehe ich in Kontakt mit einer Druckerei, die es uns hoffentlich ermöglicht, das Jubiläumsbuch erscheinen zu lassen. Dieses Buch soll Ihnen neben ausführlichen Informationen über die SV-Geschichte im Laufe der Jahrzehnte auch Interessantes über unsere beiden Taubenrassen bieten.


Doch nun zu den ‚Hauptpersonen‘, in Falle unseres SV handelt es zwar um Tiere, den Tauben. Ich wünsche uns allen viele gesunde und schöne Jungtauben! Eine gute Bestandspflege soll die Grundlage für die Möglichkeit der Schaubeteiligung sein. Denn wir wollen gerade in unserem Jubiläumsjahr unsere Rassen bestmöglich der Öffentlichkeit präsentieren. Mein Anliegen ist es, Ihnen anhand dieses Rundschreibens umfangreiche Informationen über unser SV-Leben zur Verfügung zu stellen und damit unser Vereinsleben lebendig zu halten. Dabei bin ich natürlich auf Ihre ‚Teamarbeit‘ angewiesen, d. h. ich freue mich über jede Information von Ihnen, die für unser Vereinsleben bereichernd ist. Nicht versäumen möchte ich es, allen zu danken, die in den zurückliegenden Monaten auf jedwede Art einen Beitrag für unseren SV geleistet haben.

In diesem Jahr möchte ich mein Vorwort nicht schließen, ohne noch einmal an Sie zu appellieren, sich zahlreich und umfangreich an unseren Jubiläumsvorbereitungen und - veranstaltungen zu beteiligen. Nicht zuletzt von Ihnen hängt es ab, ob unsere diesbezüglichen Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden können und wir somit unseren Sonderverein positiv der Öffentlichkeit präsentieren werden. Es wäre doch wirklich eine Bereicherung – auch für uns alle persönlich – wenn wir dieses Ziel erreichen könnten. Melden Sie sich anhand des diesem Rundschreibens beigefügten Vordrucks bei mir. Ich zähle ganz speziell auf

S I E !

Nun wünsche ich viel Freude beim Lesen des Rundschreibens! Ihnen allen eine gute Zeit und uns allen ein erlebnisreiches Jubiläumsjahr!


Es grüßt Sie herzlich

1.Vorsitzender

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