Protokoll der Frühjahrsversammlung 2011

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Protokoll der Frühjahrsversammlung 2011


Anwesend: 30 Mitglieder, 1 Gast

Ort: Gästehaus Spiegelsberge in Halberstadt

Beginn: 07. Mai 2011 um 10.15 Uhr


1. Begrüßung und Eröffnung der Versammlung, Feststellung der Beschlussfähigkeit

Der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Wintermeyer eröffnete die Versammlung und dankte für das Erscheinen, insbesondere begrüßte er die Bundes -Ehrenmeister Waldemar Kapust und Horst Weidenhagen sowie Frau Hosse und der Vater unseres Jungzüchters Kevin. Entschuldigt hatten sich: Michael Baumgärtel, Peter Gebert, Bert Karmrodt, Wolfgang Kempenie, Dr. Rüdiger Lang, Werner Mannke, Alfred Nicol, Otto Rodenbeck, Bernhard Strotjohann, Christian Schejka, Peter Wenzel und Achim Winzerling. Der Vorsitzende dankte ferner Waldemar Kapust für die Organisation dieser Frühjahrsversammlung. Zudem entschuldigte er insbesondere DLT-Zuchtwart Peter Gebert, der sich noch von einem Krankenhausaufenthalt erholt. Es hatten sich 30 Züchter und ein Gast eingefunden. Für die Totenehrung erhoben sich die Anwesenden zu Ehren der verstorbenen Susanne Krähmer, Werner Gierhardt, Bruno Bock, der Ehefrau von Klaus Schepuck und Gerhard Groß.


2. Genehmigung des Protokolls der Frühjahrsversammlung 2010

Es gab keine Einwände, die Niederschrift wurde einstimmig genehmigt.


3. Aufnahmeanträge und Abmeldungen

Einstimmig aufgenommen wurden Eleonore Fester und Carolin Lang. Zur Kenntnis nahmen die Versammlungsteilnehmer die Abmeldungen von Leon Schreyer, Daniel Platz, Heiner Moshage und Herbert Schlund.


4. Aussprache zu den Ausstellungsberichten der Preisrichter/Zuchtwarte

Zfr. Karl-Heinz Wintermeyer eröffnete die Diskussion mit der Aussage zur VDT-Schau in Erfurt 2010, dass die „Großen“ bei „weiß“ verschwunden seien. Die Augenfarbe sei bei Kunstlicht schwer zu beurteilen. Bei „schwarz“ habe das herausragende Tier gestanden, auch eine rote Alttäubin habe sich ausgezeichnet präsentiert. Zfr. Leo Kampert nannte die „Gelben“ super, die 1,0 seien aber zum Teil zu grobknochig. Bei „blau“ seien kräftigere 0,1 erforderlich. Die Schimmel waren ausgeglichen. Außerdem hatte er Weißschwänze zu richten – er stellte die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieser PR-Einteilung. Gleichzeitig lobte er Zfr. Andreas Rambow für seinen Beitrag beim BDRG zu PLT als eine der beiden „Rassen des Jahres“. Zfr. Steffen Scholze hätte sich bei einigen Schwarzgeelsterten mehr Schnabelsubstanz gewünscht. Die Rotgeelsterten seien überwiegend zu groß und grobknochig gewesen. Außerdem sprach er den gezeigten Flügelbug bei „gelb“ an. Die Pechschnäbligen seien schon besser in der Figur geworden. Bei den PLT kritisierte er den „Danziger“-Schwanz.

Zfr. Karl-Heinz Wintermeyer sprach auch über die von Zfr. Peter Gebert gerichteten Tiere. Er stellte fest, dass Bärtchen sich am besten als Jährige vorstellen. Ein roter 1,0 sei herausragend gewesen, bei „blau“ habe es hoffnungsvolle Tiere gegeben. Zfr. Paul Wöllner fragte in diesem Zusammenhang, wie verfahren würde, wenn die sechste Handschwinge halb weiß und halb farbig sei. Zfr. Wintermeyer antwortete, es käme drauf an, ob es sichtbar sei. Zfr. Kapust sprach von einem Fehler, 93 Punkte seien aber möglich. Zfr. Schepuck wollte aber die Musterbeschreibung beachtet wissen und stellte die Frage, ob es sich tatsächlich um einen groben Zeichnungsfehler handele. Zfr. Ilgenstein regte an, Fingerspitzengefühl zu zeigen. Zfr. Wintermeyer stellte in diesem Zusammenhang auch das Afterweiß bei Bärtchen zur Diskussion.

Von ihrem Bewertungsauftrag bei der Schau in Magdeburg 2010 berichteten die Zfre. Waldemar Kapust und Alfred Ilgenstein. Zfr. Kapust stellte Standhöhe und Halslänge zur Diskussion und erinnerte daran, dass die Deutsche Elster früher einen zarteren Hals gehabt habe. Zfr. Wintermeyer erwiderte aber, der SV mache eben den Versuch, eine einheitliche Figur zu erreichen.

Schließlich ergänzte Zfr. Steffen Scholze seine Ausführungen aus dem Rundbrief zum Bewertungsauftrag in Schönbach. Zfr. Andreas Rambow dankte in seinem Beitrag über die PLT erst einmal für das Rundschreiben und ging auch auf seinen BDRG-Beitrag ein. Im Zusammenhang mit den Bildern aus Warschau forderte er, beim Standard am Ball zu bleiben. Kurz ging er auch auf die Schauen 2010 ein.


5. Zuchtgeschehen 2011

Zuchtschwerpunkt bei den Zeichnungsschlägen sollen SV-intern die PLT-eisfarbig-bindig/-gehämmert sein. Ferner bat der 1. Vorsitzende Karl-Heinz Wintermeyer, dass die Züchter angesichts des Jubiläums zahlreich ausstellen mögen.


6. Ausstellungen in 2011

Die Preisrichter-Vorschläge lauten: Für die Dt. Junggeflügelschau (21. bis 23. Oktober in Hannover) der SR Ilgenstein, für die HSS (60. VDT-Schau vom 2. bis 4. Dezember in Leipzig) die SR Gebert, Kampert, Scholze, Schejka und Wintermeyer; für die SS in Magdeburg (26. und 27. November) die SR Kapust und Schepuck; für die SS bei der Nationalen in Dortmund (9. bis 11. Dezember) der PR Friese (hat allerdings eine Verpflichtung für Deutsche Schautauben); für die SS in Schönbach (Januar 2012) die SR Kampert und Scholze. Vorschläge für weitere Sonder-/Werbeschauen mit mind. 60 DLT/PLT sollen schriftlich beim 1. Vorsitzende Karl-Heinz Wintermeyer eingereicht werden.

Wegen des Jubiläums sind für die Sonderschauen weitere Preise vorgesehen, so für Hannover und Leipzig ein besonderer Zucht- und Leistungspreis, weiterhin Leistungspreise in Magdeburg, Dortmund und Schönbach, ferner in Leipzig die Otto- und Steinke-Gedächtnispreise (ein LP Kronbügel) sowie Sigmund-Ulrich-Pokal (PLT) und Rudi-Gerber-Pokal (WS) von Klaus Brettmacher, sechs Weingläser (SV d. Z. Stralsunder Hochflieger) und ein Langschnäbler-Bild (Werner Kötter). Ferner gab der 1. Vorsitzende bekannt, dass er in diesem Jahr wegen den zahlreichen Fahrten zu allen Präsentationen/Sonderschauen wegen „Rassen des Jahres 2011“ die vorgesehenen 40 Prozent des BDRG-Zuschusses zu den Reisekosten bevorzugt in Anspruch nehmen werde.


7. Aktivitäten im Jubiläumsjahr

Der 1. Vors. berichtete vom Auftritt zur Eröffnung des Taubenmuseums 2011, bei dem ihn Ilse und Fritz Heitmann sehr gut unterstützt hätten. Zfr. Leo Kampert will sich für Leipzig um fünf Volieren mit den verschiedenen Farbenschlägen kümmern. Gelbe Einfarbige sagte Thomas Süß zu (der auch ein Zelt stellen will), Elstern eventuell Uwe Schumann. Mehrheitlich stimmten die Anwesenden zu, die Jubiläumsbänder als Jungtierpreise zu vergeben. Der 1. Vors. sagte ferner, dass er nach den Meldungen den Eindruck gewonnen habe, dass für die Besetzung des Infostandes bei den Sonderschauen genügend Züchter zur Verfügung ständen.


8. Verschiedenes

Um die Ausrichtung der Frühjahrstagung 2012 will sich Zfr. Waldemar Kapust im Veranstaltungszentrum Aschersleben kümmern. Für die Sommertagung 2012 regte der 1. Vors. den Raum Nürnberg/Franken an; dies soll mit einem Besuch im Taubenmuseum verbunden werden. Der 1. Vors. regte ferner einen Beitritt des SV zum Förderverein des Taubenmuseums an (60 Euro Beitrag jährlich); er will weitere Informationen besorgen.

Um 12.20 Uhr beendete der Ehrenvorsitzende Waldemar Kapust die Tagung mit dem Dank an den Vors. Karl-Heinz Wintermeyer und an Renate Schaller sowie mit einem dreifachen „Gut’ Zucht“.


9. Besprechung der mitgebrachten Tauben

Die Versammlungsteilnehmer begaben sich nach draußen und besprachen in einzelnen Gruppen die mitgebrachten Tauben in den Käfigen.

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